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Wann ist Contracting sinnvoll?
Contracting eignet sich nahezu für alle Gebäudesegmente, in denen technisch und wirtschaftlich erschließbare Einsparpotenziale vorhanden sind. Selbst in Neubauten oder in Gebäuden, dei denen die Sanierung erst kurze Zeit zurückliegt, gibt es häufig Möglichkeiten zur Energieeinsparung, insbesondere dann, wenn neue Technologien aufgrund mangelnder Personalressourcen oder mangelnden Wissens bis dato nicht ausgeschöpft werden konnten.

Bei folgenden zutreffenden Umständen empfiehlt es sich, Energie-Contracting als Projektvariante zu prüfen:

Das Gebäude ist sanierungsbedürftig.
Sanierungsbedürftig ist ein Gebäude in energietechnischer Hinsicht dann, wenn es zum Beispiel undichte Fenster hat, wenn die Beleuchtung ineffizient ist, die Heizungsanlage veraltet ist und über keine moderne Regelung verfügt, wenn es keine oder keine ausreichende Wärmedämmung gibt usw.

Die Energiekosten sind sehr hoch bzw. steigen ständig an.
Wenn die Ausgaben für Energie (z.B. im Vergleich mit Gebäuden ähnlicher Nutzungsart und Größe) unverhältnismäßig viel mehr Energiekosten aufweisen und/ oder diese trotz kleinerer Verbesserungsmaßnahmen ständig steigen, sollte eine umfassende Sanierung in Betracht gezogen werden.

Einsparpotenziale sind vorhanden, aber zu klein für ein Contracting-Projekt.
Neben den Investitionen für die Energiesparmaßnahmen ergeben sich bei Contracting-Projekten auch sogenannte Transaktionskosten für die Vertragserrichtung. Je größer das Projektvolumen, umso kleiner ist der Anteil dieser zusätzlichen Kosten. Dabei kann der Wert der Jahresenergiekosten zu Hilfe genommen. Hier wird oft der Richtwert von  EUR 20.000 je Projekt genannt, viele Anbieter legen sich da aber ncht fest und machen diese Grenze vom erforderlichen Sanierungsaufwand abhängig.
Sind bei einem Objekt keine wirtschaftlichen Einsparpotenziale feststellbar, besteht die Möglichkeit, mehrere Objekte zusammenzufassen. Durch dieses so genannte "Pooling" kann eine wirtschaftliche Mindestprojektgröße erreicht werden. Das bietet die Möglichkeit, solche Objekte durch andere Gebäude oder Anlagen "quer" zu finanzieren.

Für eine Durchführung in Eigenregie stehen keine ausreichenden personellen, zeitlichen und/oder  finanziellen Ressourcen zur Verfügung.
Vor allem bei dringend anstehenden Sanierungsvorhaben kann dann Energie-Contracting ein Weg sein, die nötigen Investitionen dennoch zu tätigen.

Welche Voraussetzungen sollte ein Contracting-Anbieter mitbringen?
Ein Anbieter (oder eine Bietergemeinschaft) sollte über das nötige planerische, energietechnische und gewerkeübergreifende Know-how verfügen, um als Generalunternehmer eine umfassende energetische (und - wenn erforderlich - bauliche) Sanierung des Gebäudes auf hohem Qualitätsniveau gewährleisten zu können. Die gewerberechtlichen Anforderungen müssen in der Ausschreibung vorgegeben sein, für die Qualität seiner Dienstleistung sollten entsprechende Referenzprojekte als Nachweis eingefordert werden. Auch Qualitätsmarken sind am Markt vertreten (Österreichisches Umweltzeichen, Thermoprofit).

Contracting-Anbieter kommen meist aus dem Bereich der Gebäudetechnik und -automation, Steuerungs- und Regeltechnik, Energieversorgung  und Ziviltechnikbüros.

©2005 by ögut, design by aart, letzte Änderung: 05.02.2014